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Spielplan 2019/20

Spieldetails

Düsseldorfer EG (in Kreuzlingen)

1:2

Sonntag, 18.08.2019 - 15:30
,

Schwenninger Wild Wings

Statistik

Tore:

1:0 15:35 C. Nehring #22

1:1 51:20 J. MacQueen #95

1:2 53:07 M. Kurth #10

Spielbericht

Aller guten Dinge sind drei

(kb) Finaltag in Kreuzlingen. Mittendrin statt nur dabei: die Schwenninger Wild Wings. Bei ihrer dritten Teilnahme am Bodensee-Cup sollte am Ende erstmals der Titelgewinn herausspringen.

Nachdem sich die Mannschaft von Trainer Paul Thompson 24 Stunden zuvor in einem sehr guten Spiel mit 3:2 nach Penaltyschießen gegen den HC Davos durchgesetzt hatte, wartete im Endspiel mit der Düsseldorfer EG ein Konkurrent aus der DEL. Die Rheinländer waren in dieses Finale ebenfalls erst nach „Extraschichten“ gekommen, indem sie den Gastgeber vom HC Thurgau im Shoot-Out niederkämpften.

Schnell war allerdings zu spüren, dass bei den Wild Wings am Ende des viertägigen Trainingslagers so langsam die Beine schwer wurden. Oft einen Schritt zu spät, wirkte Düsseldorf in vielen Situationen spritziger. Dennoch bedurfte es einer Strafzeit und damit einem Mann mehr auf dem Eis zur knappen aber nicht unverdienten Führung nach dem ersten Drittel für die Rot-Gelben.

Diese Müdigkeit schüttelte Schwenningen zwar im Mittelabschnitt mehr und mehr aus den Gliedern, doch mangelnde Präzision im Abschluss ist ebenfalls ein Indiz für etwas fehlende Frische. Die logische Folge: Keine Tore im zweiten Drittel, die Wild Wings konnten aus ihrer nun vorhandenen leichten Überlegenheit kein Kapital schlagen und mussten weiter dem knappen Rückstand hinterherlaufen.

Was aber nach wie vor alle Möglichkeiten offen hielt. Während die Neckarstädter weiter anrannten, sich in den letzten 20 Minuten Chance um Chance erarbeitet, verlegte sich die DEG darauf, das Ergebnis zu verwalten und sich auf gelegentliche Konter zu beschränken. Nicht aber mit den Wild Wings. Innerhalb von nicht einmal zwei Minuten trafen erst Jamie MacQueen und dann Marcel Kurth, drehten die Partie und bewiesen dann doch noch, dass aller guten Dinge eben doch drei sind. Was aufgrund des betriebenen Aufwandes und der Überlegenheit ab dem zweiten Drittel auch mehr als verdient war. Nicht unerwähnt bleiben sollte Ilya Sharipov, der dieses Mal zwischen den Pfosten stand und eine exzellente Leistung

Jürgen Rumrich zog dennoch ein mehr als positives Gesamtfazit. „Für uns bieten sich in Kreuzlingen mit den kurzen Wegen ideale Bedingungen. Auch unsere Fans haben eine relativ kurze Anreise, erneut sind zahlreiche von ihnen gekommen und haben uns toll unterstützt“, betonte der Sportmanager.

Übrigens: Im Spiel um Platz drei, was zu einer reinen Angelegenheit der Eidgenossen wurde, setzte sich Davos klar und deutlich mit 7:0 gegen Thurgau durch. Was wiederum den Sieg der Wild Wings gegen den HCD nochmals aufwertete und die Teilnahme am Bodensee-Cup verbunden mit dem Trainingslager mehr als gelungen bezeichnet werden darf.

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