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Andreas Renz - Co

Steckbrief

Name: Andreas Renz
Position: Co-Trainer
Geburtsdatum: 12.06.1977
Geburtsort: Villingen-Schwenningen
Nationalität: D
Größe: 183 cm
Gewicht: 94 kg
Wild Wing seit: Schon immer

Story

Er ist wieder zurück! Nach neun Jahren bei den Kölner Haien kehrt Andreas Renz als DEL-Rekordspieler zu seinem Heimatclub, den Schwenninger Wild Wings, zurück. „Ich bin froh wieder hier zu sein“, sagt der 33-jährige gebürtige Schwenninger und freut sich auf den Saisonstart am Neckarursprung. Heute nahm er erst einmal seine Trainingsklamotten und seine Ausrüstung in Empfang. Gleichzeitig traf er dabei auch auf seine künftigen Mitspieler und schwelgte in alten Erinnerungen. Auf seinem alten Spind in der Kabine steht immer noch „Renz 31“. Vor neun Jahren hat er sich dort verewigt.

Hallo Andi, gerade warst du zum ersten Mal wieder in der Kabine in Schwenningen. Was hat sich denn alles verändert in den letzten Jahren?

Das war wirklich witzig. Ich bin ans Stadion gefahren und hab das Urgestein Manni und Wolfi Stegmann gesehen. Also hat sich gar nichts verändert (lacht). Es hat sich wirklich einiges getan in Schwenningen. Alles ist viel professioneller geworden, die Kabinen wurden renoviert und über die Helios-Arena braucht man nicht viele Worte verlieren. Für mich ist es eine der schönsten, wenn nicht sogar die schönste Eishockeyarena in Deutschland und der Umbau vor ein paar Jahren ist wirklich sehr gelungen.

Im deutschen Eishockey ging es in den vergangenen Monaten heiß her. Du warst auch direkt betroffen mit deinem Wechsel nach Kassel. Wie hast du diese Zeit erlebt?

Es war schon aufregend, was sich da in den letzten Monaten so getan hat. Für mich hatte sich nach der Saison bei den Kölner Haien sehr schnell herauskristallisiert, dass die Zeichen auf Abschied stehen. Nach neun Jahren bei den Haien war das sicherlich nicht ganz einfach. Die Wild Wings haben sich danach sehr um mich bemüht und ich war schnell in einer Zwickmühle. Natürlich hat mein Herz immer für Schwenningen geschlagen. Ich habe dem Verein unglaublich viel zu verdanken und habe hier das Eishockeyspielen erlernt. Aber dennoch will man als Spitzensportler immer in der höchsten Liga spielen, ich hoffe auch, dass das alle Fans verstehen. Daher habe ich mich auch zunächst für das Angebot aus Kassel entscheiden, um einfach noch ein, zwei Jahre in der DEL zu spielen. Aber als ich dann im Sommer nach Schwenningen kam, habe ich lange mit meiner Frau gesprochen. Wir beide waren uns sehr schnell einig, dass es eigentlich Zeit ist. Zeit, nach Schwenningen zurückzukommen. Wir erwarten auch Nachwuchs und daher war es letztlich eine einfache Entscheidung für uns beide. Der Kontakt zu den Verantwortlichen der Wild Wings ist in den letzten Monaten nie abgerissen und nachdem ich für mich persönlich und für meine Familie den Entschluss gefasst habe, nach Schwenningen zurückzukommen, habe ich Manager Stefan Wagner und Trainer Axel Kammerer kontaktiert und danach ging alles sehr schnell. Letzten Endes bin ich jetzt einfach überglücklich, dass es mit einem Wechsel nach Schwenningen geklappt hat.

Dein Vertrag läuft zunächst über ein Jahr. Kannst du dir auch vorstellen, länger bei den Wild Wings zu spielen?

Ja, auf jeden Fall. Die ganzen vertraglichen Dinge mussten sehr schnell über die Bühne gehen und wir haben uns erst einmal auf einen Einjahresvertrag geeinigt. Doch für mich wäre es eine tolle Sache, auch in den nächsten Jahren das Trikot meines Heimatclubs zu tragen. Aber das lassen wir alles erst einmal auf uns zukommen. Ich freue mich nun auf die Saison und auf die Jungs, die ich alle in ein paar Tagen kennen lernen werde.

Wie würdest du dich selbst als Spielertyp beschreiben?

Ich bin sicherlich keiner, der zwanzig Buden macht (lacht). Ich war schon immer ein Kämpfertyp und habe immer alles auf dem Eis gegeben. Eben ein klassischer Stay-at-home Verteidiger, der immer vollen Einsatz zeigt. Natürlich habe ich auch bei den Haien immer meine Punkte beigesteuert, aber letztlich erfülle ich eine bestimmte Rolle. Auch Trainer Axel Kammerer hat mir in einem langen Gespräch gesagt, was er von mir erwartet. Ich denke, dass wir eine sehr gute Mannschaft zusammen haben, an der die Zuschauer sicherlich viel Spaß und Freude haben werden.

(August 2010)