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Spieldetails

ERC Ingolstadt

6:5 n.V. (3:1, 1:4, 1:0, 1:0)

Sonntag, 04.12.2016 - 14:00
Saturn Arena, Ingolstadt

Schwenninger Wild Wings

Statistik

Tore:

01:06 mins. (1:0) - ING - Thomas Greilinger #39

01:29 mins. (2:0) - ING - Petr Pohl #33

02:04 mins. (2:1) - SWW - Kalle Kaijomaa #56

13:14 mins. (3:1) - ING - Petr Taticek #17

21:08 mins. (4:1) - ING - Brandon Buck #9

24:06 mins. (4:2) - SWW - Andreé Hult #12

24:32 mins. (4:3) - SWW - Simon Danner #14

25:30 mins. (4:4) - SWW - Jerome Samson #71

36:33 mins. (4:5) - SWW - Andreé Hult #12

59:40 mins. (5:5) - ING - John Laliberte #15

77:18 mins. (6:5) - ING - Thomas Greilinger #39

 

Strafen:

Ingolstadt 10min + 10min Schopper

Schwenningen 10min + 10min Samson

 

Zuschauer: 3.895

Spielbericht

Tolle Moral wird nicht belohnt

(bo) Die Schwenninger Wild Wings mussten sich in einem verrückten Spiel in Ingolstadt nur knapp geschlagen geben. Ein 1:4 münzte die Cortina-Truppe in ein 5:4 um, musste aber kurz vor dem Ende der Partie den Ausgleich hinnehmen.

Knapp 700 Fans aus dem Schwarzwald waren mit nach Oberbayern gekommen, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Wer nicht rechtzeitig auf seinem Platz war, der sollte etwas verpassen, denn die Anfangsphase hatte es in sich. 66 Sekunden waren gespielt, als Thomas Greilinger die Scheibe zum ersten Mal über die Linie drückte zur frühen Führung für den ERC Ingolstadt. Wiederum 13 Sekunden gar das 0:2 aus Schwenninger Sicht. Wiederum stimmte die Zuordnung nicht in der Defensive und Petr Pohl nutzte dies zum zweiten Treffer für die Hausherren.

Doch die verrückte Anfangsphase war noch nicht vorbei, diesmal sollte es auf der anderen Seite klingeln. Im Powerplay nutzte Kalle Kaijomaa ein Zuspiel von Marc El-Sayed zum Anschlusstreffer. Schwenningen hatte sich in die Partie gekämpft und war jetzt darauf und dran den Ausgleich zu erzielen. Istvan Bartalis (6.), Will Acton (6.) und Jerome Samson hatten beste Chancen. Der Franko-Kanadier scheiterte im direkten Duell mit Ingolstadts Torhüter Timo Pielmeier. 30 Sekunden nach dieser dicken Ausgleichschance erhöhte der ERC Ingolstadt durch Taticek auf 3:1. Ein verdeckter Schuss aufs kurze Eck landete im Kasten von Joey MacDonald.

Hatte das erste Drittel einiges zu bieten, so wurde es im Mittelabschnitt noch verrückter. Zunächst erhöhte Ingolstadt durch Buck auf 4:1 nach einem Leichtsinnsfehler der Wild Wings vor dem eigenen Tor. Die Wild Wings zeigten aber Moral und steckten nicht auf. Angetrieben von den 700 Fans aus Schwenningen starteten sie mit der Aufholjagd. In der 25. Spielminute gelang Andrée Hult im Powerplay und Simon Danner per feiner Einzelleistung der Doppelschlag und es hieß nur noch 3:4 aus Sicht der Wild Wings. Aber es sollte noch besser kommen! Jerome Samson markierte in der 26. Minute mit einem Schlenzer den verdienten Ausgleichstreffer.

Und auf eine Sache war auf diesem Nachmittag Verlass: auf das Schwenninger Powerplay. In der 37. Minute Schwenningen zum dritten Mal mit einem Mann mehr auf dem Eis und zum dritten Mal sollte es klingeln. Andreé Hult war es, der seine Mannschaft zum ersten Mal an diesem denkwürdigen Nachmittag in Führung brachte.

Neun Tore nach 40 Minuten- so ging es zum zweiten Mal in die Kabinen.

Im letzten Drittel sollten lange keine weiteren Treffer mehr fallen. Die Wild Wings stellten ihr eigenes Drittel gut zu und überstanden auch eine Fünf-gegen-Drei Situation unbeschadet. Erst 15 Sekunden vor dem Ende war es Laliberte, der zum glücklichen Unentschieden einschob. Damit ging es in die Verlängerung und hier dauerte es bis zur 63. Minute, ehe Thomas Greilinger seiner Mannschaft den Zusatzpunkt sicherte.

Schwenningen aber mit einer tollen Moral und einem aufopferungsvollen Kampf an diesem Sonntagnachmittag.

Weiter geht es am kommenden Freitag gegen Straubing. Bully ist um 19.30 Uhr- Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Online Ticketshop.