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Spieldetails

Schwenninger Wild Wings

3:7 (1:1, 2:3, 0:3)

Samstag, 07.01.2017 - 17:00
Helios Arena, Schwenningen

Adler Mannheim

Statistik

Spielbericht

Wild Wings haben sich teuer verkauft

(bo) Was für ein Event, was für eine Werbung für das deutsche Eishockey. Die Schwenninger Wild Wings mussten sich beim Wintergame ins Sinsheim vor über 25.000 Zuschauern mit 3:7 geschlagen geben.

Bereits um 12.30 Uhr war die Wirsol Rhein-Neckar Arena in Sinsheim gut gefüllt, wohlgemerkt viereinhalb Stunden vor dem eigentlichen Derby. Und besonders emotional wurde es um 16.55 Uhr, als die beiden Mannschaften begleitet von einem Orchester in die Arena einliefen. Wer bei eisigen Temperaturen da noch nicht frieren sollte, dem sollte dieser Einlauf zumindest eine Gänsehaut verursacht haben.

Knapp 7.000 Fans aus Schwenningen sorgten für eine prächtige Stimmung in der Arena. Die Adler aber von Beginn an Spiel bestimmend und mit dem besseren Start in das dritte DEL Wintergame. Nach sechs Minuten ging der Favorit in Führung. Brent Raedeke traf zum 1:0. Die Wild Wings kamen aber nach zehn Minuten immer besser ins Spiel. Im Powerplay ließ Will Acton den Schwenninger Fanblock zum ersten Mal an diesem Abend jubeln (16.). Das Unentschieden auch das Ergebnis nach dem ersten Drittel.

Nach dem ersten Seitenwechsel erwischten die Wild Wings den besseren Start. Erneut war es Will Acton, der seine Mannschaft gar in Führung brachte. Es war ein ausgeglichenes Spiel bis zu diesem Zeitpunkt. Dass es auch ergebnistechnisch wieder ausgeglichen war, dafür sorgte Plachta in der 30. Minute in Überzahl.  Mannheim nun mit dem Momentum auf seiner Seite: zuerst brachte Adam seine Mannschaft wieder in Führung, in der 34. Minute erhöhte Kolarik gar auf 4:2 für die Kurpfälzer.

Es war weiter ein unterhaltsames Spiel, Schwenningen sollte sich noch nicht geschlagen geben. Erneut waren die Wild Wings im Powerplay erfolgreich. Jerome Samson machte es mit dem 3:4 noch einmal spannend.

Schwenningen zwar mit einigen Chancen doch noch einmal den Ausgleich zu erzielen. Am Ende sicherten sich die Adler durch die Tore von Kolarik, Plachta und Kink den 7:3-Sieg.