#wirSindSchwenningen
06.04.2008

Wild Wings gewinnen 2. Halbfinal-Spiel

Serie damit 1:1 - am Freitag zweites Heimspiel

Schwenningen gleicht aus

3:1 gegen Kassel

Emotionen, Kampf und hohes Niveau: das zweite Halbfinalspiel der Wild Wings gegen die Kassel Huskies bot alles, was das Eishockey bieten kann. 4262 Zuschauer im Bauchenbergstadion Villingen-Schwenningen zitterten bis sechs Sekunden vor Schluss, ehe Paul Deniset mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend den 3:1-Sieg über den Topfavorit perfekt machte. Das altehrwürdige Stadion glich einem Tollhaus! Durch den Sieg, der im ersten Drittel erspielt und in den beiden anderen Abschnitten erkämpft wurde, glichen die Wild Wings die Halbfinalserie aus.

Die Wild Wings setzten von Beginn an auf Offensive, hatten zahlreiche, teils lehrbuchmäßig herausgespielte Chancen, aber in einer Szene auch viel Glück: In der vierten Minute verfehlte Kassels Topstürmer McNeil aus vier Metern das leere Tor. Danach bestimmten die Wild Wings die Partie. Dustin Whitecotton, Brad Bergen, Martin Heider und Paul Deniset brachten den Puck aber nicht hinter Gästetorwart Rousson unter. In der zwölften Minute brachte der Kanadier Deniset seine Farben in Überzahl in Front als er aus kurzer Distanz einschlenzte.

Nur knapp zwei Minuten Minuten später erhöhte Dominic Auger gar auf 2:0. Wieder in Überzahl schlenzte der Franco-Kanadier den Puck von der blauen Linie exakt in den Winkel. Die Wild Wings drängten weiter, suchten die Vorentscheidung. Doch die fiel nicht.

Kassel musste nach dem Seitenwechsel das Tempo erhöhen und schaffte dies auch. Doch die Wild Wings hielten mit allen Kräften dagegen. Die Spieler mit dem Schwan auf dem Trikot warfen sich in beinahe jeden Schuss und zeigten, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollten. Einmal allerdings waren die Wild Wings machtlos. In Überzahl versenkte McNeil den Puck im Schwenninger Tor.

Im letzten Drittel warf Kassel alles nach vorne und Schwenningen alles in die Waagschale, was den knappen Vorsprung über die Zeit bringen konnte. Und der unbändige Kampfeswillen wurde belohnt. Kassels Trainer Stephane Richer nahm Rousson für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Paul Deniset fing den Puck ab und schob diesen ins leere Tor ein. Das Stadion bebte und feierte seine Helden ausgiebig.

Anders die Spieler der Wild Wings. Kurze Freude, schnelles abklatschen und ab in die Kabine zum regenerieren, denn bereits am morgigen Dienstag geht es in Kassel weiter.

Für das Heimspiel am Freitag (20 Uhr) startet der Vorverkauf am (morgigen) Dienstag. Ab 14:30 Uhr ist das Ticketbüro am Stadion besetzt. Dauerkarteninhaber haben wie gewohnt ein Vorkaufsrecht. Bitte geben Sie Ihre Bestellung für die Sitzplätze bis Donnerstag um 12 Uhr schriftlich an das Ticketbüro (tickets@serc-wildwings.de). Ab Dienstagmittag können Tickets auch wieder online gekauft und bequem zu Hause ausgedruckt werden. Mehr Informationen zu Print@home erhalten Sie auf der Homepage www.wildwings.info in der Rubrik „Tickets“.


Tore:

1:0 11:08 Deniset (Schütz, Smyth) 5:4

2:0 13:08 Auger (Smyth, Deniset) 5:4

2:1 31:47 McNeil (Pellegrims, Boisvert) 5:4

3:1 59:52 Deniset (Smyth) ENG 5:6