16.03.2006

Wild Wings mit dem Rücken zur Wand

Nur ein Sieg verhindert Saisonende

Wollen die Wild Wings ein schnelles Saisonende vermeiden, müssen sie am Freitag um 20 Uhr die Bietigheim Steelers schlagen. “Wir stehen jetzt mit dem Rücken zur Wand”, sagte Trainer Bernhard Kaminski am Dienstag nach der dritten Niederlage gegen die Porsche-Städter. Doch der Coach weiß auch, ds sich seine Mannschaft nicht hängen lassen wird. Frei nach dem knadischen Motto “It´s not over until it´s over” wollen die Wild Wings alles dran setzen das Unmögliche doch noch möglich zu machen.

Dazu bedarf es allerdings einer besseren Chancenverwertung. Das war bislang das Manko in allen drei Begegnungen. Während die Steelers mit wenigen gut vorgetragenen Angriffen ihre Treffer erzielten, mussten die Schwenninger sehr viel Aufwand für ein Tor betreiben.

Fast jeder Fehler der Wild Wings wurde gnadenlos ausgenutzt und sogar Pucks, die aus der Luft geschlagen wurden, lagen am Freitag hinter Rostislav Haas im Netz.

Zudem wurden die Schwenninger in den vorangegangenen Spielen keinesfalls von den Unparteiischen bevorzugt. Allerdings wäre es zu einfach, die Niederlagen auf die Unparteiischen zu schieben, denn in jedem Spiel waren genügend Chancen da, das Spiel doch noch zu drehen.

Und genau das macht Mut für das Spiel des Jahres am Freitag. Sollte es den Blau-Weißen mal gelingen die Möglichkeiten zu verwerten, ist ein Sieg und damit die Verlängerung der Serie durchaus möglich.

Wie stark der Charakter der Mannschaft ist, zeigt alleine die Tatsache, dass Robert Brezina, Dusan Frosch sowie einige anderen auf die Zähne bissen und trotz Schmerzen aufliefen.

Noch ist die Saison nicht zu Ende - noch hat die dicke Dame nicht gesungen!