#wirSindSchwenningen
25.10.2017

Wild Wings kämpfen sich zurück

Sieg nach Rückstand in Straubing

Foto: Eichbauer

Foto: Eichbauer

(hk) Nach dem 6-Punkte-Wochenende ging es für die Mannschaft von Pat Cortina nahtlos weiter. Man reiste zum Tabellenletzten aus Straubing. Alles andere als ein Selbstläufer, hatten die Tigers sich erst mit einem Sieg gegen die Augsburger Panther zurückgemeldet. Es lag also Spannung in der Luft und die sollte am Ende nicht enttäuschen.

Zudem musste Pat Cortina noch so einige Personallücken füllen. Erstmals konnte er nicht auf volle vier Angriffsreihen zurückgreifen, was einige Umstellungen zur Folge hatte.

Beide Mannschaften begannen die Partie verhalten und tasteten sich zunächst ab. Die erste gefährliche Situation gehörte den Hausherren durch Steven Zalewski. Auf der Gegenseite probierten es Dominik Bittner und Mirko Sacher. Dann musste aber Marco Wölfl hinter sich greifen. Michael Hedden staubte gedankenschnell einen geblockten Schuss von der Blauen Linie ab. Das Spiel begann Fahrt aufzunehmen. Colton Jobke checkte Lennart Palausch auf offenen Eis und hatte dabei den Ellenbogen deutlich zu hoch. Der Straubinger Akteur durfte daraufhin unter die Dusche. Schwenningen ließ sich nicht lange bitten und Kalle Kaijomaa mit einem schönen Handgelenkschuss traf zum Ausgleich. Die Wild Wings machten mehr für das Spiel, aber Straubing war mit schnellem Umschaltspiel immer wieder gefährlich.

Das zweite Drittel begann in Unterzahl für die Wild Wings. Straubing blieb harmlos bis Jeremy Williams sich den Puck schnappte und abzog. Marco Wölfl hatte schlechte Sicht und keine Abwehrchance und der Puck schlug zur Führung für Straubing ein. Die Wild Wings hatten fortan weit mehr Spielanteile, blieben aber in ihren Angriffen zumeist harmlos. In Überzahl traf Stefano Giliati den Pfosten. Im Gegenzug fingen sich die Wild Wings den Konter. Dylan Yeo staubte frei ab. Die Wild Wings steckten nicht auf und gaben weiter viele Schüsse auf das Tor von Drew MacIntyre ab. Ein Treffer sollte aber zunächst nicht gelingen.

Im letzten Spielabschnitt agierten die Straubinger noch defensiver und verlegten sich vollends auf die Verteidigung, nur noch selten versuchten sie es im Angriff. Die Schwenninger taten sich lange schwer, richtig gute Möglichkeiten herauszuspielen. Es sah immer mehr nach einem Heimerfolg für Straubing aus. Dann fasste sich Mirko Sacher eine Herz, startete aus dem eigenen Drittel, ging an der kompletten Straubinger Mannschaft vorbei und schloss aus spitzem Winkel ab, schoss MacIntyre an und der Puck war im Tor. Das war dann der Auftakt zur Schlussoffensive die Stefano Giliati nach schönem Zuspiel von Markus Poukkula zum Ausgleich abschloss. Es ging in die Verlängerung.

In der hatten zunächst die Straubinger, durch Loibl, die beste Möglichkeit, bevor Tobi Wörle zwei Sekunden vor dem Ende, den Puck bei fast leerem Tor gegen den Pfosten setzte. Im anschließenden Penaltyschießen behielten erst Mirko Höfflin und dann Mirko Sacher, der für die Entscheidung sorgte, die Nerven. Bei den Straubingern traf nur Michael Zalewski und der Auswärtserfolg war perfekt.

Somit holen die Wild Wings acht der zuletzt möglichen neun Punkte und können den 7. Tabellenplatz etwas festigen.

Am Freitag geht es dann zum Derby in die Quadratestadt zu den Adlern. Am kommenden Sonntag sind die Thomas Sabo Ice Tigers zu Gast in der Helios Arena. Dabei sein lohnt sich!

Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, online im Ticketshop und im Fanshop.

Alle Infos zu den Vorverkaufsstellen und zu den Ticketpreisen gibt es unter http://www.wildwings.de/web/tickets/tickets-kaufen/

Tore:

65:00 mins. (3:4) - SWW - Mirko Sacher #19
57:12 mins. (3:3) - SWW - Stefano Giliati #9
54:02 mins. (3:2) - SWW - Mirko Sacher #19
30:00 mins. (3:1) - STR - Dylan Yeo #5
21:15 mins. (2:1) - STR - Jeremy Williams #18
12:53 mins. (1:1) - SWW - Kalle Kaijomaa #56
09:42 mins. (1:0) - STR - Michael Hedden #26

 

Strafen:

Straubing 9 min (inkl. 5 min + Spieldauer Colton Jobke)

Schwenningen 4 min