#wirSindSchwenningen
12.10.2017

Dezimierte Wild Wings unterliegen in der Hauptstadt

Schwenningen unterliegt mit 1:3 in Berlin

Foto: Citypress

(bo) Ohne Vier gab es für die Schwenninger Wild Wings in Berlin nichts zu holen. Vor 8.841 Zuschauern verlor die Mannschaft von Trainer Pat Cortina mit 1:3 (1:1, 0:2, 0:0). Stefano Giliati erzielte die zwischenzeitliche Führung für Schwenningen im ersten Drittel. Bereits am kommenden Sonntag geht es weiter- dann sind die Kölner Haie zu Gast in Schwenningen.

Das Verletzungspech klebt den Wild Wings weiter an den Schlittschuhen. Ohne die verletzten Istvan Bartalis, Andreé Hult, Tobias Wörle und Marc El-Sayed ging es per Flieger am Donnerstagmorgen nach Berlin. Angekommen in der Mercedes-Benz Arena hatten die Wild Wings vom Eröffnungsbully weg alle Hände voll zu tun im eigenen Drittel. Denn Berlin war von der ersten Sekunden an Ton angebend. Aber Dustin Strahlmeier erwischte erneut einen Sahnetag und verhinderte ein ums andere Mal die Führung der Hausherren. Und wer seine Chancen vorne nicht macht, der wird meist bestraft. So lautet eine alte Eishockey-Weisheit und die sollte sich erneut bewahrheiten. Denn Schwenningen ging durch Markus Poukkula in der 19. Spielminute in Führung. Zuvor scheiterte noch Stefano Giliati an Petri Verhanen im Eisbären-Kasten.

Doch lange durften sich die rund 40 mitgereisten Fans aus dem Schwarzwald nicht über die Führung freuen. 68 Sekunden nach dem 1:0 für Schwenningen, glich Louis-Marc Aubry aus. Das 1:1 auch der Spielstand nach dem ersten Drittel.

Nach der Pause das gleiche Bild: Berlin weiter am Drücker und mit dem unbedingten Willen sich durch einen Sieg zumindest für eine Nacht die Tabellenführung von den Thomas Sabo Ice Tigers zu schnappen. Doch weiterhin taten sich die Hausherren schwer, das lag vor allem an einem Schwenninger: Dustin Strahlmeier. Gegen Petersen, Baumann und Buchwieser rettete der Goalie mehrmals und ließ die Hausherren schier verzweifeln. Vier Minuten vor dem Ende des Drittels war auch Strahlmeier geschlagen und musste sogar einen Doppelschlag zulassen. Zunächst war es Oppenheimer, der einen schnellen Spielzug über Kapitän Florian Busch mit dem 2:1 abschloss. 42 Sekunden legten die Eisbären durch Mark Olver nach. Der Stürmer der Hauptstädter fälschte die Scheibe unhaltbar ab zum 1:3 aus Schwenninger Sicht.

Im letzten Drittel erarbeiteten sich beide Mannschaften noch weitere Chancen, Tore sollten aber keine mehr fallen. Die beste Chance es noch einmal spannend zu machen hatte Jussi Timonen, der nur den Innenpfosten traf.

Am Sonntag empfangen die Wild Wings die Kölner Haie.

Spielbeginn gegen Köln ist um 19.00 Uhr. Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, online im Ticketshop und im Fanshop.

Alle Infos zu den Vorverkaufsstellen und zu den Ticketpreisen gibt es unter http://www.wildwings.de/web/tickets/tickets-kaufen/