#wirSindSchwenningen
24.02.2017

Sieg am Pulverturm

2:1-Sieg nach Penaltyschießen- Strahlmeier mit herausragender Leistung

(bo) Im letzten Auswärtsspiel der Saison feierten die Schwenninger Wild Wings einen 2:1-Sieg nach Penalytschießen. Kalle Kaijomaa brachte seine Mannschaft im zweiten Drittel in Führung- 38 Sekunden vor dem Ende der Partie war es Mitchell, der den Ausgleich erzielte.

Nach der 1:4-Niederlage am vergangenen Mittwoch in Mannheim hatten sich die Schwenninger Hoffnungen auf eine Playoff-Teilnahme zerschlagen. Dennoch forderte Trainer Pat Cortina von seiner Mannschaft die volle Konzentration auf die beiden Partien gegen Straubing und Nürnberg.

In Niederbayern musste Cortina erneut auf eine ganze Reihe seiner Spieler verzichten. Sascha Goc, Jiri Hunkes, Andreé Hult, Steven Billich und Stefano Giliati fielen verletzt aus. Zudem musste kurzfristig auch noch Uli Maurer wegen einer Unterkörperverletzung passen.

Das Spiel begann mit Chancen auf beiden Seiten. Zunächst waren es die Tigers, die bereits nach zehn Sekunden durch Schönberger in Führung hätten gehen können. Dustin Strahlmeier und der Pfosten verhinderten einen frühen Rückstand für die Wild Wings. In der elften Spielminute- Schwenningen mit einem Mann weniger aus dem Eis, Benedikt Brückner musste wegen Stockschlags runter, die beste Möglichkeit für Schwenningen. Marc El-Sayed mit der Chance zum Shorthander, aber im letzten Moment wurde der Stürmer am Abschluss gehindert.

Danach rückte Dustin Strahlmeier mehr und mehr in den Mittelpunkt. Gegen Connolly (13.), Timmins (18.) reagierte der Goalie der Wild Wings bravourös.

Im Mittelabschnitt dauerte es genau 127 Sekunden, ehe die mitgereiste Fans aus Schwenningen jubeln durften. Im ersten Powerplay für die Mannschaft von Pat Cortina fiel der Führungstreffer. Kalle Kaijomaa fasste sich ein Herz und schlenzte die Scheibe von der blauen Linie ins Tor der Tigers (22. Minute).

Schwenningen nach der Führung mehr und mehr mit Defensivarbeit beschäftigt, aber Dustin Strahlmeier hielt seinen Kasten sauber und war weiterhin der beste Schwenninger auf dem Eis.

In den letzten zwanzig Minuten das gleiche Bild: Straubing rannte an, scheiterte aber immer wieder am herausragenden Dustin Strahlmeier im Kasten der Wild Wings.

Doch 38 Sekunden vor dem Ende der Partie war auch der Torhüter der Wild Wings machtlos. Mitchell bugsierte die Scheibe über die Linie.

In der Overtime sollten keine weiteren Tore mehr fallen, sodass das Penaltyschießen über den Zusatzpunkt entscheiden sollte. Hier trafen alle Schwenninger Schützen (Kurth, Samson und Acton), sodass die Wild Wings im letzten Auswärtsspiel einen Sieg einfahren konnte. Am kommenden Sonntag sind die Ice Tigers aus Nürnberg zu Gast. Bully ist um 14 Uhr. Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Fanshop morgen von 10 bis 14 Uhr und online unter www.eventimsports.de/ols/wildwings