05.02.2017

5-Punkte-Wochenende ist perfekt

Durch 4:3-Sieg nach Verlängerung ist Rang zehn wieder in Reichweite

(bo) Was für eine tolle Moral! Die Schwenninger Wild Wings holten zwei Mal einen Rückstand in Bremerhaven auf und feierten am Ende einen 4:3-Sieg (0:2,2:1,1:0,1:0) an der Küste. Damit beträgt der Rückstand auf die Eisbären Berlin- die in Wolfsburg mit 1:7 verloren- sieben Punkte.

Nach dem wichtigen Dreier am vergangenen Freitag zuhause gegen Düsseldorf, ging es für die Wild Wings bereits am Samstagvormittag mit dem Bus nach Zürich. Von dort aus mit dem Flieger nach Hannover und noch einmal weiter mit dem Bus nach Bremerhaven.

Personell gab es ansonsten keine Veränderungen im Vergleich zum 4:1-Heimsieg gegen Düsseldorf beim Spiel in Bremerhaven.

Beide Mannschaften schenkten sich von Beginn an nichts. Obwohl viel auf dem Spiel stand für beide Mannschaften, gab es kein großes Abtasten. 121 Sekunden waren gespielt, als Schwenningen eigentlich hätte in Führung gehen müssen. Andreé Hult und Istvan Bartalis tauchten gefährlich vor dem Tor der Fischtown Pinguins auf. Aber der schwedische Stürmer mit dem einen Pass zu viel auf den ungarischen Nationalstürmer, der die Scheibe nicht im Kasten von Kuhn unterbringen konnte.

Beide Mannschaften mit viel Zug zum Tor, Bremerhaven aber zunächst kaltschnäuziger im Verwerten der Chancen. In der 14. Spielminute war es George, Bast mit dem Pass zu seinem Sturmkollegen, der Strahlmeier keine Abwehrmöglichkeiten ließ. Eine Minute vor der Drittelsirene erhöhten die Norddeutschen gar auf 2:0- Combs war der Torschütze.

Schwenningen nach dem Wechsel nun besser im Spiel und in der 31. Spielminute schnürten Kalle Kaijomaa im Powerplay und Jerome Samson den Doppelpack. Zunächst der finnische Verteidiger, der Kuhn zum ersten Mal überwinden konnte. Sekunden später war es Jerome Samson, der nach einem Zuckerpass von Daniel Schmölz den viel umjubelten Ausgleich erzielte.

Knapp vier Minuten nach dem Ausgleich dann aber wieder der Treffer für die Hausherren. Zucker mit dem Pass auf Hoeffel, der den Puck im kurzen Eck einschob.

Konnte Schwenningen im letzten Abschnitt erneut seine Comeback-Qualitäten unter Beweis stellen?

Allerdings, doch es dauerte bis zur letzten Minute ehe Daniel Schmölz einen Gysbers Schuss in die Maschen ablenkte. Der erneute Ausgleich und das ganze 47 Sekunden vor der Schlusssirene. Was für eine tolle Moral der Jungs um Kapitän Simon Danner!

Damit ging es in die Verlängerung und im Powerplay sicherte Will Acton seiner Mannschaft mit einem satten Schuss ins kurze Eck den Zusatzpunkt. Es war der vierte Sieg im vierten Spiel gegen die Fischtown Pinguins. Noch viel wichtiger allerdings ist, dass Schwenningen durch den Zwei-Punkte-Sieg den Abstand auf Rang zehn wieder verkürzen konnte.