#wirSindSchwenningen
31.01.2017

Knappe Niederlage in Berlin

0:1 in der Hauptstadt

(hk) Die Schwenninger Wild Wings waren zum vorgezogenen Spiel aus dem Februar in Berlin zu Gast. Gerne wollte man Punkte mitnehmen um vielleicht nochmal an Platz 10 anzuklopfen. Am Ende gab es zum zweiten Mal in dieser Saison eine 0:1-Niederlage in der Bundeshauptstadt.

Die ersten Minuten tasteten sich beide Teams noch etwas ab. Die Eisbären waren die Ersten die in die Offensive gingen. Aber die Wild Wings Defensive händelte das souverän. Die erste gute Möglichkeit für Schwenningen besaß Simon Danner, der zentral vor Marvin Cüpper auftauchte, diesen aber nicht überwinden konnte. Einen Schritt zu langsam war auch Jake Hansen, der nach einem Schuss von Simon Gysbers den Abpraller nicht mehr gefährlich auf den Eisbären Kasten bringen konnte. Auf der Gegenseite kamen im Anschluss die Eisbären etwas stärker auf. Dustin Strahlmeier im Schwennigner Tor war aber stets auf seinem Posten und verhinderte einen Gegentreffer. Entsprechend ging es torlos in die Pause.

Guter Beginn der Neckarstädter im zweiten Abschnitt. Die ersten Schüsse gehörten ihnen. Daniel Schmölz verzog knapp. Dann übernahmen aber die Hausherren immer mehr das Heft des Handelns und drückten die Wild Wings ins eigene Drittel. Daniel Fischbuch versuchte es mit dem Solo und schob nur knapp am Schwenninger Tor vorbei. Der Druck wurde immer größer. André Rankel stand allein und bekam die Scheibe. Er ließ Dustin Strahlmeier keine Abwehrchance und schoss zur Führung für die Eisbären ein. Dustin Strahlmeier stand wenig später mit einer Wahnsinnsparade im Mittelpunkt. Mit einem Hecht von Ecke zu Ecke, mit Schläger und der Fanghand verhinderte er die sicher geglaubte 2:0-Führung der Eisbären. Danach kamen die Wild Wings nochmal in den letzten Minuten auf. Daniel Schmölz hatte den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte aber an Cüpper.

Das letzte Drittel versuchten dei Schwenninger nochmal mit Schwung zu beginnen. Daniel Schmölz spielte auf Jake Hansen, dieser verpasste nur um Zentimeter. Danach fiel es den Gästen schwerer Tormöglichkeiten zu kreieren. Berlin stand solide und diszipliniert und verwaltete das Geschehen weitestgehend. Schwenninger Angriffe endeten meist in harmlosen Schüssen, die Marvin Cüpper, der nicht immer eine souveräne Figur machte, nicht vor allzu große Probleme stellten. Auch das letzten Aufbäumen ohne Torhüter brachte am Ende nichts mehr ein und die Eisbären gewannen mit dem knappsten aller Ergebnisse. Letztendlich gab es in der gesamten Partie keine Strafzeit.

Für die Wild Wings geht es am Freitag in der Helios Arena weiter. Mit der Düsseldorfer EG kommt eine weiteres Team aus dem Tabellenkeller an den Neckarursprung. Eröffnungsbully ist um 19:30 Uhr. Tickets gibt es im Fanshop, online oder an den Vorverkaufsstellen.

 

Tor:

1:0   André Rankel (26:19 min)