30.01.2017

U19 mit ausgeglichener Wochenendbilanz

3:1-Sieg und 1:6-Niederlage

(wwf) Die U19 der Schwenninger Wild Wings Future hatte am vergangenen Wochenende den Tabellenletzten ERC Ingolstadt im vorletzten Heimspielwochenende ihrer ersten DNL-Saison zu Gast. Dabei reichte es nur zu einem 3:1-Sieg (1:0,1:0,1:1) am Samstag.

Am Sonntag setzte es eine ebenso unnötige und wie auch heftige 1:6-Klatsche (1:1,0:3,0:2). Am Samstag legten die Jungs von Cheftrainer Wayne Hynes los wie die Feuerwehr. Nach 24 Sekunden traf Sofiene Bräuner nach schöner Vorarbeit von Carsten Hohmann zur 1:0-Führung. Dann übernahm allerdings Ingolstadt die Kontrolle über das Spiel, ohne jedoch aus den sich bietenden Chancen Kapital schlagen zu können. Erneut überragend an diesem Abend war Nils Velm im Schwenninger Kasten. Mit Ruhe und Sicherheit war er ein ganz großer Rückhalt für sein Team, das nur allmählich ins Spiel fand. In der ersten Drittelpause schien Wayne Hynes die richtigen Worte für seine Mannschaft gefunden zu haben. Auf einmal waren seine Jungs da und gingen folgerichtig in der 32. Spielminute durch Eric Fromm nach gelungenem Zuspiel von Mark Frommherz mit 2:0 in Führung. Aus dem Nichts kam Ingolstadt zu Beginn des dritten Drittels zum 1:2-Anschlusstreffer. Doch im letzten Abschnitt schienen die Kräfte, der mit „kurzer“ Bank spielenden Gäste zu schwinden. Schwenningen machte nun gehörig Druck. Doch außer einem wunderschön in Überzahl herausgespielten Treffer zum 3:1-Endstand durch Kevin Richter auf Vorlage von Carsten Hohmann wollte nichts weiteres Zählbares herausspringen.

Am Sonntag setzte die U19 nahtlos an das dritte Drittel vom Vortag an. Mit hohem Einsatz und schönem Passspiel wurden die Oberbayern unter Druck gesetzt. Hochverdient fiel die Führung nach elf Minuten durch Sofiene Bräuner auf Zuspiel von Carsten Hohmann. Eine Unachtsamkeit in der Defensive kurz vor Drittelende nutzten die Ingolstädter zum für diesen Zeitpunkt schmeichelhaften 1:1-Ausgleich. Mit diesem Treffer schienen die Gäste erwacht zu sein. Nach drei Minuten im zweiten Drittel stand es plötzlich 1:3 aus Schwenninger Sicht. Der Spielfluss bei den Neckarstädtern war komplett gebrochen. Als dann noch das 1:4 in der 37. Spielminute fiel, schien sich Resignation breit zu machen. Das letzte Drittel wäre eigentlich schnell berichtet gewesen, hätte Hauptschiedsrichter Patrick Altmann nicht seinen großen Auftritt in einer bis dahin äußerst fairen Partie gehabt. Mit Gedanken muss er sich wohl schon auf dem Nachhauseweg befunden haben, anderweitig ist solche eine Wahrnehmungstrübung für den objektiven und regelaffinen Betrachter der Ereignisse nicht zu rechtfertigen. Er beugte das Regelwerk nach Belieben, grobe Fouls ließ er ungeahndet, bei vermeintlich groben Fouls ist er dem schauspielerischen Talent der Darsteller aufgesessen, die ihren Erfolg über den Hauptschiedsrichter wiederum mit Spott und Hohn feierten. Bilanz des letzten Abschnitts auf Schwenninger Seite: eine ausgekugelte Schulter und einen Verdacht auf Gehirnerschütterung – aufgrund ungeahndeter Fouls - sowie zwei Gegentreffer in Unterzahl zum 1:6-Endstand. Somit war die nicht eingeplante Niederlage gegen den Tabellenletzten besiegelt.