#wirSindSchwenningen
08.10.2017

Nichts zu holen in der VW-Stadt

Wild Wings verlieren 1:4 in Wolfsburg

Bild: Hermann Hay, Citypress24

(bo) Nach zuletzt zwei Siegen in Folge mussten die Schwenninger Wild Wings eine bittere Niederlage einstecken. In Wolfsburg verlor die Mannschaft von Trainer Pat Cortina mit 1:4 (0:1, 1:0, 0:3).

In Wolfsburg standen sich mit den Grizzyls und den Wild Wings der Tabellenzwölfte und der Sechste gegenüber. Nach dem 5:1-Heimsieg am vergangenen Freitag gegen Düsseldorf musste Pat Cortina aber erneut seine Reihen kräftig durcheinanderwürfeln. Mit Dominik Bohac und Kyle Sonnenburg fehlten dem Trainer zwei Verteidiger. Im Angriff mussten Andreé Hult und Istvan Bartalis passen. Dafür rückte Kai Herpich in die Mannschaft. Im Tor vertraute Cortina auf Marco Wölfl, Dustin Strahlmeier erhielt somit zum zweiten Mal in dieser Saison eine kleine Verschnaufpause.

Für seinen Vertreter im Kasten begann die Partie alles andere als wunschgemäß- denn schon in der zweiten Minute musste sich Wölfl zum ersten Mal geschlagen geben. Likens traf aus der Distanz zur frühen Führung für die Hausherren- Schwenningen musste nun wie schon in Augsburg (0:3) und Düsseldorf (0:1) einem Rückstand hinterherlaufen.

Die Partie war aber in der Folgezeit ausgeglichen und die Wild Wings zeigten auch in der VW-Stadt, dass sie nicht zu unrecht auf dem sechsten Tabellenplatz stehen. Zwei Minuten vor dem Drittelende kam Schwenningen zum ersten Powerplay, aber die Grizzlys ließen die Gäste aus dem Schwarzwald nicht in Aufstellung kommen. Nach dem Wechsel weiter ein ausgeglichenes Spiel. Tobias Wörle hatte nach vier Minuten im Mittelabschnitt die beste Chance zum Ausgleich. Aber Kuhn im Kasten der Hausherren rettete gegen den Schwenninger Stürmer.

Die Wild Wings weiter mit einer guten taktischen Leistung und das sollte in der 34. Spielminute dann auch belohnt werden. Kalle Kaijomaa wagte sich mit nach vorne und versenkte die Scheibe unhaltbar für Kuhn zum viel umjubelten Ausgleich. Das 1:1 auch das Ergebnis nach vierzig gespielten Minuten.

Im Schlussabschnitt erwischten zunächst die Wild Wings den besseren Start und drei Minuten nach Wiederbeginn war es Simon Danner, der die große Chance zur Führung hatte. Der Stürmer scheiterte aber nach feiner Vorarbeit an Gerald Kuhn im Tor der Grizzlys Wolfsburg. Der Nackenschlag für Schwenningen folgte mit dem ersten Powerplay für die Hausherren in der 45. Minute. Haskins mit dem genialen Pass quer durch den Slot und Fauser musste nur noch einschieben.

Schwenningen zwar bemüht sich erneut zurück zu kämpfen, aber Wolfsburg stand in der Defensive sicher und ließ nicht mehr viel zu. Die Entscheidung fiel acht Minuten vor dem Ende der Partie. Foucault umspielte Wölfl und netzte ein zum 3:1. Den Schlusspunkt setzte Alexander Weiß drei Minuten vor dem Ende.

Für die Wild Wings geht es bereits am kommenden Donnerstag weiter mit dem Auswärtsspiel in Berlin. Am kommenden Sonntag sind die Kölner Haie zu Gast. Spielbeginn gegen die Rheinländer ist um 19 Uhr. Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen und online unter https://wildwings.reservix.de/events