09.04.2011

FINALE!

Wild Wings stehen im Play-off Finale- Ungeschlagen in den Play-offs

(bo) Die Schwenninger Wild Wings stehen zum zweiten Mal in Folge im Play-off Finale. Mit einem 4:1-Sieg (1:0, 1:1, 2:0) in Dresden zog die Kammerer-Truppe erneut mit einem Sweep ins Finale ein. Ryan Gaucher, Andi Gawlik, Adam Borzecki und Brock Hooton trafen für Schwenningen. Nun warten die Wild Wings auf den Finalgegner, der zwischen Rosenheim und Ravensburg ermittelt wird.

Das kleine KIM-Hotel im Park war der Ausgangspunkt für die Mission Sweep im Halbfinale. Idyllisch gelegen am Stadtrand der sächsischen Metropole, mit Blick auf die Altstadt, konnte sich die Mannschaft um Kapitän Andreas Renz bestens vorbereiten auf das vierte Spiel gegen die Eislöwen. Und anders als beim ersten Aufeinandertreffen in der EnergieVerbund Arena überstanden die Wild Wings die Anfangsphase unbeschadet.

Beide Mannschaften taktierten in den ersten Minuten und lauerten auf die Fehler des Anderen. Für Dresden hatte Robin Sochan noch die beste Möglichkeit, aber Silverthorn im Schwenninger Kasten war auf dem Posten. Auf der anderen Seite scheiterte Chistoph Melischko an Silverthorns Gegenüber Kai Kristian. In der achten Spielminute hatten die Wild Wings die große Möglichkeit vorzulegen. In doppelter Überzahl brachte Ryan Gaucher seine Mannschaft mit einem satten Pfund von der blauen Linie in Führung. Schock dann Ende des ersten Drittels, als Dan Hacker nach einem Check zunächst benommen liegen blieb. Der Stürmer war aber schnell wieder auf den Beinen und wurde auf die Bank geführt. Dennoch war die Partie für die Nummer 20 der Wild Wings beendet.

Schwenningen aber weiter die bessere Mannschaft mit leichten optischen Vorteilen und mit den besseren Chancen. Dennoch kamen die Hausherren zum (überraschenden) Ausgleich. In der 30. Spielminute erzielte Patrick Jarrett das 1:1. Beinahe im Gegenzug hätte Brock Hooton nach feinem Zuspiel von Philipp Schlager die Wild Wings wieder in Führung zu bringen, der Stürmer kam aber einen Schritt zu spät und konnte die Scheibe nicht an Kai Kristian im Kasten der Sachsen unterbringen.

Zwei Minuten nach dem Ausgleich kam Schwenningen aber dennoch zur erneuten Führung. Andreas Gawlik mit dem Schuss von der blauen Linie. Von der Pfosteninnenseite schlug die Scheibe im Tor der Eislöwen ein. Dresden jetzt zwar offensiver, aber die wenigen guten Möglichkeiten machte Steve Silverthorn allesamt zunichte. Und Schwenningen hätte durch Radek Krestan bereits frühzeitig den Sack zumachen müssen. So wurde es eine dramatische und spannende Schlussphase- Trainer Thomas Popiesch nahm seinen Torwart vom Eis und Dresden drängte nun auf den Anschlusstreffer. Die Wild Wings aber in der defensive sehr kompakt und Adam Borzecki nutzte die Chance und traf eineinhalb Minuten vor Schluss mit einem Empty-Netter zum 1:3. 28 Sekunden vor der Schlusssirene traf Hooton erneut mit einem Empty-Net Goal zum 4:1-Endstand.

Nach dem Spiel feierten die rund 300 mitgereisten Fans der Wild Wings ihr Team am Mannschaftsbus. Morgen in einer Woche startet Schwenningen ins Finale. Gegner wird dann der Sieger der Serie zwischen Rosenheim und Ravensburg sein (Stand 3:1).