22.02.2010 08:41

Wild Wings gewinnen gegen Landshut

Entscheidendes 2:1 fiel kurz vor Schluss

Die Wild Wings haben sich mit einem 2:1-Sieg über die Landshut Cannibals das Heimrecht für die Playoff-Viertelfinalspiele gesichert. Bei noch sechs ausstehenden Spielen hat das Team aus Villingen-Schwenningen 20 Punkte Vorsprung auf den Tabellenfünften SC Rießersee. Die Entscheidung in einem hart umkämpften Spiel gelang Brock Hooton erst 64 Sekunden vor Schluss.

Die letzten sechs Heimspiele hatten die Wild Wings gegen Landshut verloren. Diese Serie sollte unbedingt beendet werden und dementsprechend motiviert starteten die Wild Wings vor 2625 Zuschauern, darunter über 100 Schüler der Realschule am Deutenberg. Im ersten Drittel waren die Wild Wings klar besser und führten verdient mit 1:0 durch ein Tor von Matthias Forster aus herrlichen Pass Jason Pinizzottos.

Das zweite Drittel begann ähnlich gut wie das erste aufgehört hatte. Doch dann bekamen die Gäste Oberwasser, was allerdings an den Strafzeiten gegen die Wild Wings lag. Als Marc St. Jean und Dan Hacker in der Kühlbox saßen, überstanden die Wild Wings die 3:5-Unterzahl noch ohne Gegentor. Doch dann musste Adam Borzecki mit fünf Minuten plus Spieldauer unter die Dusche, weil der Pole seinen Gegenspieler Mc Donough unglücklich im Gesicht traft. Mc Donough blutete und deswegen gab es die große Strafe. Diese Überzahl nutzten die Gäste zum Ausgleich durch Toomey.

Auch im letzten Abschnitt mussten die Wild Wings öfters auf das Sünderbänkchen und somit kam natürlich nicht mehr allzu viel Spielfluss auf. Doch die Schwenninger verteidigten sehr gut und so blieb es beim 1:1.

Rund neun Minuten vor Ende waren die Wild Wings endlich wieder mal längere Zeit von der Strafbank weg und starteten eine Schlussoffensive wie so oft in dieser Saison. Angriff auf Angriff folgte auf das Landshuter Tor, aber es dauerte bis 64 Sekunden vor Schluss bevor Brock Hooton das viel umjubelte 2:1 erzielte.

Die Wild Wings haben mit dem Heimrecht in den Playoffs einen weiteren Teilerfolg verbucht und wollen mit einem Sieg gegen Crimmitschau am Freitag (20 Uhr, Helios-Arena) dem nächsten Schritt folgen lassen und weiter Druck auf Tabellenführer München aufbauen. Der EHC München spielt zeitgleich beim Tabellenvierten Bietigheim.