09.03.2010 22:12

Tabellenführer!

3:2 im Nachholspiel über die Lausitzer Füchse

Die Schwenninger Wild Wings sind zwei Spieltage vor Ende der regulären Saison neuer Tabellenführer der 2. Eishockeybundesliga. Der Mannschaft aus Villingen-Schwenningen reichte vor 2049 Zuschauern in der Helios-Arena ein 3:2-Heimsieg um den bisherigen Spitzenreiter EHC München abzulösen. Die Tore für die Wild Wings schossen Brock Hooton, Adam Borzecki und Ryan Gaucher. Für die Lausitzer Füchse traf Sullivan und Lehnigk.

Die Wild Wings starteten konzentriert in die Partie und übernahmen von Beginn weg die Kontrolle auf dem Eis. Allerdings waren die hundertprozentigen Chancen noch nicht da, aber mit jeder Minute des Drittels nahm der Druck auf das Tor der Lausitzer Füchse zu. In der neunten Minute das verdiente 1:0 durch Brock Hooton. Auch danach änderte sich wenig auf dem Eis. Die Wild Wings hatten das Spiel im Griff und die Konter der Lausitzer Füchse endeten spätestens bei Sebastian Staudt, der bei den Wild Wings im Tor stand.

Der zweite Abschnitt ist kurz zusammengefasst: Schwenningen kontrollierte und setzte einige schöne Akzente, aber bei den Gästen aus Weißwasser stand mit Boutin ein ganz sicherer Schlussmann im Tor. Dennoch fiel in der 38. Minute der Ausgleich. Als die Wild Wings in Unterzahl spielten, tankte sich Sullivan durch und schlenzte unhaltbar ins lange Eck.

Dementsprechend spannend war das letzte Drittel. Können die Wild Wings wie so oft im letzten Drittel das Spiel noch in die richtige Richtung lenken? Gleich zu beginn des finales Abschnitts hatten die Wild Wings während einer halben Sekunde doppelte Überzahl. Erst klappte das gar nicht, bis Adam Borzecki draufhielt und der Puck zum 2:1 hinter Boutin einschlug. Weiter ging es in einer Richtung. Noch keine fünf Minuten waren gespielt, da erhöhte Ryan Gaucher auf Pass von Robin Just auf 3:1.

Die Wild Wings waren wieder in Fahrt. Im Minutentakt erspielte sich der SERC guten bis sehr gute Gelegenheiten. Doch immer wieder stand Boutin goldrichtig. Ohne den kanadischen Schlussmann wäre die Partie sicher schon lange entschieden. Auf der anderen Seite konnte sich Sebastian Staudt in Unterzahl einige Male auszeichnen und sein Potenzial andeuten.

Die Fans feierten bereits die Tabellenführung, da kam ein Stich der Gäste. Zwei Minuten vor Ende verkürzte Lehnigk bei eigener Unterzahl auf 2:3 und ließ die Zuschauer nochmals zittern. Doch es reichte und die Fans feierten die Tabellenführung!