(bo) Vor 4.833 Zuschauer gewannen die Schwenninger Wild Wings gegen Kaufbeuren mit 4:3 in der Overtime. Pierre-Luc Sleigher sicherte seiner Mannschaft mit seinem Treffer in der 62. Spielminute den Zusatzpunkt.
Acht Siege aus den letzten zehn Spielen. Die Schwenninger Wild Wings haben auch im Heimspiel gegen Kaufbeuren ihren Aufwärtstrend fortgesetzt und gewannen gegen die Allgäuer in der Overtime mit 4:3. 4.833 Zuschauer sahen streckenweise überlegene Wild Wings, die den Tabellennachbarn Kaufbeuren gleich von Beginn an ins eigene Verteidigungsdrittel einschnürten.
Beim 1:0 nutzten die Wild Wings einen Fehler im Aufbauspiel der Gäste. Pierre Luc Sleigher vollendete den schnellen Gegenangriff der Wild Wings mit einem fulminanten Schuss zur verdienten Führung nach fünf Minuten.
Schwenningen blieb weiter am Drücker und erarbeitete sich weiter Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Das zweite Powerplay für die Wild Wings brachte dann auch das 2:0. In der 15. Spielminute lief die Scheibe wie am Schnürchen, Peter Boon lauerte vor dem Kasten der Jokers und versenkte die Scheibe in die Maschen. Die Gäste tauchten nur selten vor dem Tor von Mathias Lange auf. Topscorer Leisenring prüfte den Schlussmann der Wild Wings zum ersten Mal. Mit der Fanghand entschärfte Lange diese Gelegenheit zum Anschlusstreffer. Im zweiten Abschnitt sollte sich an der Dominanz der Hausherren wenig ändern. Erneut nutzte Schwenningen ein Powerplay, um auf 3:0 davonzuziehen. Mirko Sacher mit dem guten Auge für Brock Hooton, der Vajs aus spitzem Winkel zum dritten Mal überwinden konnte.
Für Kaufbeuren war das 3:0 der Weckruf und so stand Mathias Lange immer mehr im Mittelpunkt. Rob Brown und Christof Aßner scheiterten am Schlussmann und am Pfosten. Der Anschlusstreffer resultierte aus einem Fehlpass der Wild Wings im Angriffsdrittel. Levi Nelson schnappte sich die Scheibe, zog auf und davon und ließ Lange keine Chance. Die zuvor gezeigte Sicherheit im Spiel der Wild Wings war damit dahin und Kaufbeuren machte nun mehr und mehr das Spiel.
Zehn Minuten vor dem Ende wurde der Sturmlauf der Gäste belohnt. Zunächst traf Nelson (50.) zum 3:2, Daniel Menge gelang drei Minuten später der Ausgleichstreffer. Dem Spielverlauf entsprechend ging es so in die Verlängerung und hier konnte Schwenningen noch zulegen. 82 Sekunden waren in der Overtime gespielt, als Brock Hooton sich gegen zwei Mitspieler durchsetze und auf Pierre-Luc Sleigher passte. Mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend sicherte er seiner Mannschaft den Zusatzpunkt gegen den Tabellennachbarn aus Kaufbeuren. Bereits am morgigen Mittwoch geht es weiter für Schwenningen, dann sind die Wild Wings beim SC Riessersee zu Gast. Am kommenden Freitag steht dann das letzte Heimspiel in diesem Jahr an. Am 30. Dezember ist der Spitzenreiter aus Landshut zu Gast. Für dieses Spiel gibt es nur noch wenige Sitzplätze.